Das Zelt Skené kann unter normalen Bedingungen unverankert stehen. Ist jedoch mit starkem Wind, Gewitter oder Sturmböen zu rechnen, ist das Zelt nur noch so gut wie seine Verankerung. Ist diese ungenügend, wird das Zelt zerstört.
Es bestehen zwei Optionen zur Verankerung.
Ist das Zelt bis maximal zu 80 km/h Windgeschwindigkeit ausgesetzt, kann es im Innern, im Zentrum per Erdanker festgemacht werden. Mindestens sechs Seile werden am obersten Ring regelmässig verteilt befestigt. Diese Seile werden in der Mitte zusammengenommen und mittels einem hochbelastbaren Seil im Zentrum zu Boden geführt und an einem Erdanker verknüpft, der zuvor in die Erde versenkt oder eingegraben worden ist. Eine solche Befestigung hat den Vorteil, dass um das Zelt herum keine Seile den Bewegungsraum einschränken, hat jedoch auch den Nachteil, dass der Innenraum durch das vertikale Seil beeinträchtigt wird.
Ist mit höheren Windgeschwindigkeiten zu rechnen, kann das Zelt nur noch im Aussenbereich sicher verankert werden. Es werden jeweils hochbelastbare, statische Kunststoffseile verwendet (12mm, statisch, bis zu 2500 kg belastbar). Die Seile werden jeweils am Gestänge direkt befestigt, da die Plane nicht in der Lage ist, solch hohe punktuelle Lasten aufzunehmen.
Die Windlast beträgt bei 120 km/h jeweils 1700 kg im Sockelbereich der Stangen! Leeseitig des Zeltes können bei diesen Windgeschwindigkeiten Sogkräfte bis zu 1900 kg pro Sockel entstehen. Das bedingt, dass die Sockel der Stangen mit langen Nägeln im Erdreich verankert werden müssen! Weiter bedingt es, dass die Heringe ausreichend lange und stabil sind und entsprechend serjös versenkt werden, um solch enorme Lasten aufnehmen zu können.
Muss mit hohen Schneelasten gerechnet werden, ist ein weiterer Umstand zu berücksichtigen. Die Seile, auch hochbelastbare, werden durch die Schneelast zusehens gedehnt. Dies macht sich während der Zeit einer hohen geschlossenen Schneedecke (ab 70cm) nicht bemerkbar, denn die Seile sind immer straff gespannt, da sie durch die Schneelast zu Boden gedrückt werden. Schmilz nun jedoch der Schnee, kann es sein, dass die Seile plötzlich schlaff durchhängen. Wird das unbeaufsichtig stehende Zelt zu diesem Zeitpunkt von einem Sturm überrascht. ist die Konstruktion ernsthaft gefärdet. Während der Testinstallation im Jura wurden die Seile innert 5 Monaten geschlossener Schneedecke um durchschnittlich 20 cm gestreckt!