Die Holzfeuerung wird bevorzugt, da diese Heizmethode die angenehmste Wärme im Zelt schafft.
Bei einer Holzfeuerung ist zu berücksichtigen
Rauchgase
Belüftung
Abstand zum Ofen
Eine Holzfeuerung im Zelt muss einen hohen Verbrennungsgrad des Brennmateriales und der Rauchgase aufweisen, da ansonsten der Rauch zur Belästigung der Nachbaren führen kann.
Das Zelt muss immer in geeigneter Weise be- und entlüftet werden. Holzfeuerungen können unter unglücklichen Umständen schwere, geruchlose tötlich giftige Gase in den Raum abgeben. Daher muss darauf geachtet werden, dass das Zelt ca. 10-20 cm über dem Boden entlüftet wird.
Der Ofen soll eine hohe Strahlungswärme abgeben. Das heisst er wird sehr heiss. Es muss auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu brennbaren Gütern geachtet werden. Ebenso muss die Gefahr von Verbrennungen berücksichtigt werden.
Mit Stein ausgelegte oder schamotierte Öfen kommen für den Betrieb im Zelt nicht in Frage, da diese zuwenig Strahlungswärme abgeben. Speicherwärme ist kein Kriterium.
Soll das Zelt nur beheizt werden, eignet sich der kanadische Ofen Bullerjan am besten. Dieser Ofen weisst eine ausserordentlich gute Verbrennung des Heizmateraials auf und heizt durch seine Konstruktionsweise bedingt schnell ein grosses Volumen. Zudem ist das Feuer durch ein Sichtglas immer sichtbar, was eine gemütliche Stimmung im Raum verbreitet.
Weitere Informationen zu diesem Ofen finden Sie unter
Wird nebst dem Heizen das Kochen zur Option, hat sich der "Nomadenofen" sehr bewährt. Bei diesem Ofen handelt es sich um ein Blechofen, der Nomaden von der Sahara bis in den Himalaya in verschiedensten Grössen und Varianten, jedoch immer nach dem selben Prinzip gebaut seit langem benutzen. Dieser Ofen zeichnet sich durch eine hohe Wärmeleistung und eine maximale Verbrennung des Brennstoffes bei minimalem Brenstoffverbrauch aus.
Da dieser Ofen sich ausgezeichnet für das Zeltleben eignet, wird im Weiteren näher darauf eingegangen.