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Schnee

Nach dem Bau des ersten Prototypen interessierte besonders das Verhalten des Zeltes unter Schneelast. Unseres Wissens exsistierte bis dahin kein Zelt, das so hohen Anforderungen, wie wir sie uns gestellt hatten, genügte.

Das Zelt wurde im Schweizer Jura auf 1600m ü. Meer im Dezember 1994 für ein halbes Jahr gestellt, in der Hoffnung, es werde tüchtig eingeschneit.

Das Zelt wurde in dieser Zeit regelmässig einmal pro Woche für ein bis zwei Tage besucht. Ansonsten stand es unbewohnt und unbeaufsichtigt.

Zu erreichen war das Zelt nur mit Schneeschuhen. Es wurde ausgerüstet mit einem Windmesser und zwei Automaten zur Aufzeichnung von Luftfeuchtigkeit und Temperatur, die wöchentlich gewartet werden mussten. Weiter wurde ein Holzvorrat zu Heizzwecken angelegt und trockene Nahrungsmittel wie Teigwaren, Boulion, Nüsse, Korinten, Tee etc. deponiert. Ein Holzboden von ca. 6 m² wurde angelegt, der Ofen eingerichtet und eine Wollmatratze mit Schlafsack und Decke zusammengerollt und im Zeltinnern aufgehängt. So war für einige Eventualitäten vorgesorgt.

Das Zelt wurde eine Woche vor dem ersten Schneefall Anfangs Dezember 1994 gestellt. 

Der Anfangs der Saison eher spährlich fallende Schnee liess befürchten, dass der Versuch zum Flop werden könnte. Dies änderte sich im Laufe des Februars 1995 und der Schnee erreichte Ende März die maximale Höhe von 2,7 m! Das Zelt wies nach diesem Versuch keinerlei Schäden auf.

 

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