Das erste Skené-Zelt wurde einzig und alleine als winterfestes Wohnzelt entwickelt. Rein betriebstechnische und statische Überlegungen führten zu dem "Ur-Layout" des Zeltes. Dieses war, wie sich in späteren Test ergab, unübertroffen gut.
Der Anforderungskatalog:
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Die Vertikalstangen müssen geteilt werden können, um die Maximallänge der längsten Einheit aus transporttechnischen Gründen zu halbieren.
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Das Zelt muss Schneelasten bis zu 6000 kg schadlos überstehen. Dies führt zu einem zusätzlichen Horizontalring in der oberen, flacheren Zelthälfte, um die Plane von Schneegewicht zu entlasten.
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Im Zeltinnern können hohe Lasten aufgehängt werden, solange das Zelt nicht schneebedeckt ist. So ist es möglich, Planen oder einen Holzboden über Kopfhöhe aufzuhängen, um Stauraum oder zusätzliche Liegestellen zu erhalten.
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Das Zelt muss bis an die Periferie aufrecht begehbar sein.
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Die Planenteile dürfen nicht zu gross, beziehungsweise zu schwer werden. Sie wird in vier Teile geteilt, eine Deckplane, die die obere Hälfte des Gestänges abdeckt, sowie drei Seitenteile, die die untere Hälfte des Gestänges umfassen.
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Aus dieser Planenteilung resultiert die Option, drei regelmässig verteilter Eingänge, was sich in den Tests vor allem im Winter mit viel Schnee als optimal erwies.
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Die Konstruktion darf keine Kleinteile enthalten, die Geräusche verursachen und im Gelände nur schwer wiederzufinden sind.
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Das Gestänge und die Plane muss so befestigt werden können, dass Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h am Zelt die Konstruktion nicht beeinträchtigen.
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Das Zelt muss absolut dicht gegen Wind, Regen und Schnee sein.
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Das Zelt muss beheizbar sein.
Interessant ist, dass Fenster zu diesem Zeitpunkt, technisch, nie eine Option waren. Zum Einen weil die Gedankengänge immer von den Erfahrungen des Praktikers ausgingen, der bis dahin mit traditionellen Indianer- oder Jakutenzeltformen experimentierte und diese nie Fenster hatten, zu Anderen, weil Fenster schon damals intuitiv als Schwachpunkte wargenommen wurden. Die Idee, Fenster einzubauen wurde erst Jahre später durch Menschen inijziert, die das Zelt eher im Luxsussegment Hotellerie, Schneebars, Party- und Veranstaltungszelt sahen.