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Windmessungen

Der Windmesser wurde in unmittelbarer Nähe des Zeltes aufgestellt. Es wurde der Zeitraum zwischen dem 13.12.1994 - 20.02. 1995 aufgezeichnet.

Um den 26.01.1995 zog das Sturmtief "Wilma" über die Schweiz. Das Zelt stand in diesem Zeitraum unbewohnt alleine. Die Schneedecke betrug ca. 120 cm. Der Orkan erreichte an exponierten Stellen der Schweiz bis 220 km/h und im Flachland  bis zu 160 km/h Windgeschwindigkeit.

Das Messgerät zeigt während des Orkans Windspitzen von 80 km/h in unmittelbarer Nähe des Zeltes. Die Temperatur im Zeltinnern in der Nacht vor und während des Sturmes liegen bei plus 1 Grad. Es ist nachts generell 2 Grad wärmer im unbeheitzten Zelt, als im Freien. Es könnten also Vereisungen am Gerät stattgefunden haben.

Das Zelt überstand den Sturm ohne irgendwelche Schäden. Der "Walzengraben" wurde durch den Wind bis auf den Grund ausgehoben. Leeseitig des Zeltes wurde jeglicher Schnee oberhalb der generellen Schneehöhe weggefegt. Es bildete sich keine Wächte mehr hinter dem Zelt.


Es ist eine Tatsache, das das Zelt ohne diese Schneedecke stärker durch den Wind belastet worden wäre. Jedoch kann aufgrund der Stabilitätstests durch Schneelast gesagt werden, das Zelt übersteht solche Windgeschwindigkeit ohne Probleme, solange es genügend verankert und verschlossen ist.

Nichts desto trotz wäre es eine feine Sache, diesen Test in noch exponierterer Lage zu wiederholen.

Der Windmesser hatte, je nach Luftfeuchtigkeit, die Tendenz, einzufrieren. Insofern sind alle Angaben mit Vorsicht zu geniessen, denn ansetzendes Eis vermag die Daten nach unten zu verfälschen. Zeitweilig fror das Windrad fest. Es wurde jeweils beim nächsten Besuch des Zeltes mit warmem Wasser wieder losgelöst.

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Zelt mit Windmesser
Windmesser eingefrohren
Nach dem Orkan Wilma
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